Wärmeverbund Naturenergie Eigenamt

Das Projekt 

Der Wärmeverbund Naturenergie Eigenamt wird konkret. Eine Verbund-Wärmeversorgung mit Holzschnitzeln aus der Region entsteht in Birr und Lupfig.

Präsentation

 


Beitrag zur Klimawende!

An Stelle von vielen einzelnen Öl- und Gasheizungen soll zukünftig eine einzige Holzheizzentrale die Wärme für Raumheizung und Warmwasser liefern. In dieser Zentrale wird Energieholz aus dem Forstbetrieb Birr Lupfig für die Wärmeerzeugung verwendet. Ein neues Verteilnetz im Zentrum der beiden Gemeinden Birr und Lupfig bringt die Wärme zu den Haushalten.

Dank der Nutzung von lokalem Energieholz bleibt der Energieertrag im Dorf und wandert nicht zu einem ungebundenen Grossunternehmen.

Nach heutigem Erkenntnisstand lassen sich jährlich wiederkehrend über 1’500 Tonnen CO2-Ausstoss vermeiden.

Kundengebiet der Wärmedienstleistung

Das Kundengebiet der ersten Etappe umfasst das Zentrum Flachsacher und reicht in Birr bis zum Schulhaus Nidermatt und zur Nidermattstrasse. In Lupfig liegen die Quartiere zwischen der Mehrzweckhalle bis zum Restaurant Ochsen und Loorstrasse und Geisshalde im geplanten Versorgungsperimeter der ersten Etappe. Zusätzliche Erweiterungen sind bereits vorgesehen und werden nach erfolgreicher Umsetzung der ersten Etappe gestartet.

Versorgungsperimeter Wärmeverbund Naturenergie Eigenamt

Versorgungsperimeter Eigenamt

Zeitlicher Projektablauf

Die Erstkontakte und Vorort-Aufnahmen bei den Schlüsselkunden der ersten Etappe der Wärmedienstleistung sind abgeschlossen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden aktuell in die Planung eingearbeitet. Dies betrifft vor allem die Heizzentrale und das Verteilnetz. Nach derzeitigem Stand der Planung erfolgt das Bewilligungsverfahren 2021. Die Bewilligung ermöglicht den Abschluss der Ausführungsplanung. Für 2022 sind die Bauarbeiten geplant, um 2023 Wärme liefern zu können.

Kosten für einen Anschluss

Individuelle Preisangaben sind erst nach Abschluss der Projektplanung möglich. Nach aktuellem Planungsstand werden diese Informationen im Sommer 2021 bekannt sein.

Investitionskosten: Für den Anschluss an den Wärmeverbund sind ein Hausanschluss, die Demontage der bestehenden Heizung, der Einbau der neuen Apparate und Erschliessungsleitungen mit Steuerung / Regelung notwendig. Je nach Preismodell sind diese einmaligen Kosten teilweise oder ganz durch den Kunden zu tragen.

Energiekosten: Dank der lokalen Energiegewinnung vom Wald bis in den Heizkessel, können die Energiekosten mit den aktuell günstigsten Energieträgern (z.B. Öl) gut mithalten. Gegenüber der bisherigen Heizung kann mit gleichbleibenden oder tieferen Energiekosten kalkuliert werden.

Der Anschluss an den Wärmeverbund nimmt zu erwartende, strengere Energiegesetze vorweg und erspart teure Nachinvestitionen.

Ich interessiere mich für einen Anschluss (unverbindlich)

Falls Sie Interesse am Anschluss Ihrer Liegenschaft haben, rufen Sie uns an oder füllen Sie untenstehendes Formular aus. Wir freuen uns.


Wärmeversorgung - was Sie wissen sollten

Wärmeproduktion

Der Wärmeverbund Eigenamt hat das Ziel, die angeschlossenen Gebäude mit erneuerbarer Wärme zu versorgen. Der Standort der Heizzentrale ist beim zukünftigen Werkhof «Birrfeld» vorgesehen. Die Heizkessel werden mit Holzschnitzeln aus der Region betrieben. Die Energie in den Holzschnitzeln wird in modernsten Feuerungsanlagen in Wärme umgewandelt. Die Wärmeproduktion ist fast vollständig CO2-neutral und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen.

Wärmeverteilung 

Die Fernwärme wird mit dem Wärmeträger Wasser über gut isolierte erdverlegte Fernleitungen an die angeschlossenen Gebäude geleitet. Über einen Wärmetauscher gelangt die Wärmeenergie in die Häuser. So werden die Räume beheizt und auch das Warmwasser erzeugt. Vom Verbraucher gelangt das abgekühlte Wasser über die Rücklaufleitung wieder in die Heizzentrale und wird dort wieder erwärmt. Der Kreislauf schliesst sich.

Wärmeübergabe im Gebäude

Bei einem Anschluss an den Wärmeverbund wird die bestehende Heizung durch eine Wärmeübergabestation des Wärmeverbundes ersetzt. Die Fernwärmeleitungen werden von der Gebäudeaussenseite über eine Hauseinführung ins Gebäude gebracht. Die verbrauchte Energie für Heizung und Warmwasser wird mit Hilfe eines Wärmezählers gemessen und vom Betreiber des Wärmeverbunds in Rechnung gestellt.

Ihre Vorteile 

Mit einem Anschluss an den Wärmeverbund erhalten Sie ein Rundum-sorglos-Paket. Sie haben keinen zusätzlichen Aufwand für die Wärmeerzeugung, sparen Kosten und gewinnen aufgrund des geringen Platzbedarfes für die Übergabestation zusätzlichen freien Raum in Ihrer Liegenschaft. Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas ist der Preis attraktiv und langfristig stabil.


Fragen zu unserer Wärmedienstleistung

Wenn Sie noch mehr wissen möchten, rufen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Kontakt Projekt Naturenergie Eigenamt  waermedienstleistungen@ibbrugg.ch Telefonnummer: 056 460 28 00


Formular